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	<title>web2lernen &#187; copywrong</title>
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	<description>Lernen und Verlernen im Web20</description>
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		<title>wem gehören die texte im netz &#8211; wo kommen sie her, wo gehen sie hin, was ist autorschaft im netz?</title>
		<link>http://web2lernen.de/2009/02/13/wem-gehoren-die-texte-im-netz-wo-kommen-sie-her-wo-gehen-sie-hin-was-ist-autorschaft-im-netz/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 18:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/virtue_fern/ / CC BY-NC 2.0 seit dem berühmt/ berüchtigtem text *der tod des autors* (eine sehr schöne *ausgabe* findet sich vom *Anonymen Gast* gepostet auf er  tEXtMACHINA-Webseite,  begleitetend zum Kurs &#8220;Einführung in die Literaturwissenschaft&#8221; im Wintersemester 2003/04 am Deutschen Seminar der Universität Zürich) von roland barthes aus dem jahre 1968 (!) geistert dieser virus durch das netzt &#8230; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://web2lernen.de/wp-content/uploads/2010/05/labyrinth_kopf1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-206" title="labyrinth_kopf" src="http://web2lernen.de/wp-content/uploads/2010/05/labyrinth_kopf1-300x295.jpg" alt="Kopf im Labyrinth" width="210" height="207" /><br />
</a>Bildquelle: <a rel="cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/virtue_fern/">http://www.flickr.com/photos/virtue_fern/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a></p>
<p>seit dem berühmt/ berüchtigtem text *der tod des autors* (eine sehr  schöne *<a href="http://www.textmachina.uzh.ch/ds/index.jsp?positionId=11736&amp;displayOption=">ausgabe</a>* findet  sich vom *Anonymen Gast* gepostet auf er  tEXtMACHINA-Webseite,   begleitetend zum Kurs &#8220;Einführung in die Literaturwissenschaft&#8221; im  Wintersemester 2003/04 am Deutschen Seminar der Universität Zürich) von  roland barthes aus dem jahre 1968 (!) <a href="http://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=de-de&amp;q=Der+Tod+des+Autors+barthes&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8">geistert</a> dieser virus durch das netzt &#8230; und das rumoren und krachen dieser  diskursfetzen wird hoffentlich eine antwort aus dem netz zu dem  oberflächlichen *Google-Copy-Paste-Syndrom*  buch von stefan weber  generieren, das am phänoment kleben bleibt und nicht die mechanismen  bloß legt, die hinter dem massenweisen copy&amp;paste operationen liegen  &#8230;</p>
<p>&#8230; sich <a href="http://netlern.net/hyperdis/culturalsoftware/vortrag_271103.html">selbst  zitieren</a> darf man doch ruhig, oder nicht? <strong>copy/paste!</strong></p>
<p>Medientheoretische Mythenbildungen (Medium=Massage,  Klicken &amp;</p>
<p>Browsen = Schreiben,  Jeder = Autor, es gibt keine</p>
<p>Software &#8230;) brechen  sich in den alltäglichen Gebrauchsweisen neuer</p>
<p>Medien ebenso wie in den sozialen und kommunikativen  Praktiken der Netzkultur (Mailinglisten, Freie Software, Codepoetry,  Ascii-Art, kollaborative Schreibumgebungen &#8230;)</p>
<p>Ja, Ja. Schon Nietzsche versuchte, mit der  Kugelkopfschreibmaschine zu denken: &#8220;Das Schreibzeug arbeit mit an  unseren Gedanken.&#8221; Der Mythos ist eine Aussage. Der Rest ist eigentlich  bekannt und wird immer wieder aufgekocht: die technischen Medien  vollziehen die Dekonstruktion sämtlicher Subjekt-, Autor- und  Diskurs-Funktionen, Computer und Netzwerke werden zur Basis  Kulturtechnik für virtuelle Arbeit, virtuelle Kulturen und  Gesellschaften. Der Philosph sitzt mit seinem Laptop oben auf dem Berg  und denkt, das seinen alles nur Metaphern, während der  Medienwissenschaftler die Neuerscheinungen zum Thema auf seinem Desktop  ordnet und vergeblich versucht, screenshots aus &#8220;Matrix reloaded&#8221; in  seinen neusten Essay einzubauen.</p>
<p>Eine Umkehrung der Perspektive aus dem ’Inneren’ der  Informationstechnologie heraus ist ebenso denkbar: Hypertext, Multimedia  und Netzwerke nicht als Rezeptionsphänomen, sondern als kulturelle  diskursive Praxis:</p>
<p>Avantgarde als  Software zu betrachten (und zu benutzen) , Datenbanken als symbolische  Formen &#8230; jedes kulturelle Objekt auf die eine oder andere Art und  Weise einen Palm Pilot (Manovich) oder ein Suchlauf in Google zu  betrachten.</p>
<p>„mp3 is free, why not  txt?“ (fragt Sebastian Lütgert alias textz.com.</p>
<p>&#8230; die nach-medialen virtuellen Gerätschaften und  Environments</p>
<p>produzieren und  prozessieren Informationen, Wahrnehmungen, Erfahrungen und spiegeln,  erweitern, verwerten und verwerfen die Subjektivitäten von Userinnen &#8230;  werden zu  “Sozialer Software“. Digitale  Diskurse: Netzwerkeffekte, Intertexte.</p>
<p>An den Schnittstelle  arbeiten: die alten Fragen (wer spricht, wer kontrolliert die  Zirkulation von Ideen, die Links &#8230;?) neu bearbeiten:</p>
<p>vernetzte künstlerischen Praktiken, die auf der Basis von  Freier</p>
<p>Software im weitestem  Sinne laufen, ermöglichen Praktiken jenseits</p>
<p>globalisierter Verwertungszusammenhänge und schliessen an  subversive</p>
<p>avantgardistische  Entwendungsstrategien an:</p>
<p>Junggesellenmaschinen,  soziale Plastiken, offene Kunstwerke,</p>
<p>inter-textuelle Schreibpraktiken, situationistisches  Umherschweifen,</p>
<p>Neubesetzungen von  öffentlichen und privaten Räumen (flash mobs), Sabotage,  Fehlschaltungen, soziales Hacken, opensource und open-content &#8230;</p>
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